Renewi, Turnhout: Vulcan Erdanker sorgen für eine stabile Versickerungsmulde

Bodenerosion wird an einer Böschung mit Erdankern in Kombination mit Eco Grid bekämpft

Auf dem Gelände von Renewi in Turnhout kam es entlang einer Versickerungsmulde zu Bodenerosion, wodurch die Böschung instabil wurde und teilweise absackte. De Troef VZW beauftragte GreenMax mit der Entwicklung einer nachhaltigen Lösung. GreenMax führte zunächst Lastberechnungen und einen Praxistest vor Ort durch, um die Tragfähigkeit des Bodens zu bestimmen. Anschließend wurden 99 Vulcan Erdanker AS-20 sorgfältig ausgewählt und installiert. In Kombination mit Eco Grid stabilisieren die Erdanker die Böschung sofort, während die natürliche Vegetation später für zusätzliche Stabilität und mehr Biodiversität sorg

Projektdetails

Bodenerosion ist ein zunehmendes Problem

Bodenerosion ist ein Problem, das weltweit zunimmt. Durch extreme Wetterereignisse wie Starkregen und Stürme verlieren Hänge, Uferbereiche und Böschungen ihre Stabilität. Dies hat Auswirkungen auf die Natur, kann aber auch unsere Infrastruktur gefährden. Darüber hinaus wirkt es optisch wenig attraktiv. Deshalb ist es wichtig, rechtzeitig Maßnahmen gegen Bodenerosion zu ergreifen.

Versickerungsmulde sackte durch Bodenerosion ab

Auf dem Renewi-Gelände in Turnhout trat entlang einer Versickerungsmulde Bodenerosion auf, wodurch Teile der Böschung allmählich geschwächt wurden. Die Instabilität führte zu wiederkehrenden Wartungsproblemen und erhöhte das Risiko weiterer Absenkungen. Die örtlichen Gegebenheiten, wie wechselnde Bodenschichten und schwankende Wasserstände, machten die Situation besonders anspruchsvoll. Deshalb wurde nach einer nachhaltigen und langfristigen Lösung gesucht, um die Bodenerosion zu stoppen.

Erste Lastberechnungen und Praxistest vor Ort

Nachdem ein Teil der Böschung tatsächlich abgesackt war, nahm De Troef VZW Kontakt mit GreenMax auf, um gemeinsam eine langfristige Lösung zu entwickeln. Zunächst wurden Lastberechnungen durchgeführt, um die auf die Böschung wirkenden Kräfte genau zu analysieren. Im März wurde vor Ort ein praktischer Feldversuch durchgeführt. Damit wurde die Eignung des Systems überprüft und die Tragfähigkeit der Erdanker unter den lokalen Bodenbedingungen getestet. Auf dieser Grundlage wurden geeignete Vulcan Erdanker ausgewählt, insgesamt 99 Stück des Typs AS-20, die nun für eine zukunftssichere Stabilisierung der Böschung sorgen.

Vulcan Erdanker in Kombination mit Eco Grid

Die Vulcan Erdanker wurden in Kombination mit Eco Grid eingesetzt. Die Erdanker werden durch die Matte und die Böschung eingebracht und klappen anschließend unterirdisch auf. Dadurch verankern sie sich fest im Boden. Gleichzeitig sorgt das Eco Grid für einen Oberflächenschutz gegen Erosion und bietet Halt für die Vegetation. Sobald die Erdanker gespannt werden, drücken sie die Matte fest an die Böschung, sodass sie optimal am Boden anliegt und sofort Stabilität bietet.

Platz für Biodiversität auf der Böschung

Dort, wo früher Bodenerosion in einer Versickerungsmulde auf dem Renewi-Gelände in Turnhout entstand, gehört dieses Problem nun der Vergangenheit an. Durch die Öffnungen im Eco Grid werden die Erdanker im Laufe der Zeit vollständig von natürlicher Vegetation überwachsen und dadurch nahezu unsichtbar. Dies trägt nicht nur zu einer attraktiveren Landschaft bei, sondern fördert auch die lokale Biodiversität. Darüber hinaus hilft die Kombination aus stabiler Verankerung und natürlicher Begrünung, die Böschung langfristig stabil und wartungsarm zu halten.

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