Ökologische Verbindungsrouten Soeloop, Oude Aa und Astense Aa, Gemeinde Deurne

Amphibienschutz leitet empfindliche Tiere sicher durch die Landschaft

Die ökologischen Verbindungszonen rund um die Soeloop, Oude Aa und Astense Aa stärken die Biodiversität, indem sie Lebensräume miteinander verbinden und Tiere sicher durch die Landschaft führen. Mit den Amphibienschutz-Systemen von GreenMax, sicheren Querungsmöglichkeiten unter Straßen und klaren Abgrenzungen werden empfindliche Arten geschützt und Konflikte mit angrenzenden Flächennutzern vermieden. So entsteht eine robuste und zukunftssichere Naturzone, von der sowohl die Tierwelt als auch die Landschaft profitieren.

Projektdetails

Verschiedene Lebensräume verbinden

Die ökologischen Verbindungszonen rund um die Soeloop, Oude Aa und Astense Aa bilden zusammenhängende Naturkorridore, die verschiedene Lebensräume miteinander verbinden, sodass sich Pflanzen und Tiere sicher zwischen den umliegenden Naturschutzgebieten bewegen können. Diese Zonen bestehen aus naturnahen Uferbereichen, umgestalteten Bachläufen und verschiedenen Maßnahmen wie Fischaufstiegen, Kleingewässern und Bepflanzungen, die zu einer höheren Biodiversität und einem natürlicheren Wassersystem beitragen. Durch die Vernetzung zerschnittener Naturflächen verbessern diese Korridore sowohl den Lebensraum für verschiedene Arten als auch die ökologische Qualität der Bachtäler.

Amphibienschutz schützt empfindliche Tiere

Die Van Berkel Groep hat die ökologischen Verbindungsrouten neu gestaltet, um die Naturgebiete in diesem Bachtal besser miteinander zu verknüpfen. Insgesamt handelt es sich um rund 3,2 Kilometer ökologische Verbindungszonen und naturnahe Uferbereiche. Darüber hinaus wird die Soeloop auf einer Strecke von einem Kilometer neu gestaltet. Jos Kanters Groenvoorziening installierte dabei die robusten Amphibienschutz-Systeme von GreenMax, die auch als „Krötenschutzzäune“ bezeichnet werden. Diese Systeme leiten Amphibien wie Frösche, Kröten und Salamander sicher durch die Landschaft: Sie verhindern, dass die Tiere in den Baustellenbereich gelangen oder Straßen an gefährlichen Stellen überqueren. Stattdessen werden sie zu sicheren Querungsmöglichkeiten geführt. So schützen die Amphibienschutz-Systeme nicht nur empfindliche Populationen, sondern sorgen auch für eine klare Abgrenzung zu angrenzenden Flächennutzern.

Sichere Querungen für Tiere

Unter der Neerkantseweg in Liessel und der Vlierdensedreef in Vlierden wurden innerhalb der bestehenden Durchlässe zwei Brücken gebaut, damit Tiere die Straßen sicher queren können, ohne mit dem Verkehr in Berührung zu kommen. Darüber hinaus wurden an mehreren strategischen Standorten Zugangstore errichtet und Zäune installiert, um die Tiere in die richtige Richtung zu lenken und empfindliche Bereiche zu schützen. Um Klarheit für Landwirte und andere Flächennutzer zu schaffen, wurden außerdem Grenzpfähle aufgestellt, die den Übergang zwischen landwirtschaftlichen Flächen und den ökologischen Verbindungszonen sichtbar machen.

Zukunftssichere Landschaft

Durch diese Maßnahmen entstand eine sichere und eindeutig geführte Route für Tiere, wodurch sie sich leichter zwischen verschiedenen Naturgebieten bewegen können. Die Zugangstore, Zäune und Grenzpfähle sorgen zudem für eine klare Struktur und ein besseres Zusammenspiel zwischen Natur und Landwirtschaft. Gemeinsam tragen sie zu einer ökologischen Verbindungszone bei, die die Biodiversität stärkt. So entsteht eine Landschaft, die sowohl für Menschen als auch für Tiere zukunftssicher ist.

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